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Batterie leer
#11
(14.05.2017, 12:12)Psycho schrieb:  Ich möchte hier auch mal kurz meine Erfahrung mit der Batterie kundtun.

Bei meinem Hexagon waren die Batterien nach max 2 Jahren platt, trotz aller Wiederbelebungsversuche,
längerer Strecken und zwischendurch aufladen.

Bei meinem X10 ist immer noch die erste Batterie drin, seit 4 Jahren mit 9600km.
Oft Kurzstrecke, im Winter lange Standzeit und ohne einmal ein Ladegerät.

So unterschiedlich kann es sein, ich bin der Meinung, es liegt nicht immer nur an den Batterien.

Hallöchen

Kann ich nur zustimmen. Habe auch noch die erste Batterie drin. Fast 4 Jahre und 17.000km keine Probleme mit der Batterie. Liegt immer so bei 14,4 Volt. Fahre das ganze Jahr. Ich denke da liegt der Fehler irgendwo am Roller.

Gruß Jens
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#12
Hallo Jens!

>>....da liegt der Fehler irgendwo am Roller.....<<

Hmm,
falls sich das auf meine Roller bezog, könntest du vielleicht bitte etwas 'konkreter' werden:

Ist der Kriechstrom von 2 mA schon zu hoch ?
Oder vermutest du dass die LiMa (geht hoch bis 13,8 V) doch kaputt/schwach sein könnte ?
Oder gibt's noch was anderes was ich übersehe, bislang ?

KM-Stand ist inzwischen bei 24500 Km.

Gruß Armin
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#13
(14.05.2017, 18:24)Bobby_Brown schrieb:  Hallo Jens!

>>....da liegt der Fehler irgendwo am Roller.....<<

Hmm,
falls sich das auf meine Roller bezog, könntest du vielleicht bitte etwas 'konkreter' werden:

Ist der Kriechstrom von 2 mA schon zu hoch ?
Oder vermutest du dass die LiMa (geht hoch bis 13,8 V) doch kaputt/schwach sein könnte ?
Oder gibt's noch was anderes was ich übersehe, bislang ?

KM-Stand ist inzwischen bei 24500 Km.

Gruß Armin

Hallöchen

Normal ist das ja nicht das jedes Jahr die Batterie platt ist. Genauer kann ich dir das leider nicht sagen wo der Fehler sein könnte. Vielleicht gibt es jemand hier der so etwas ähnliches schon hatte. Oder mal beim freundlichen durchmessen lassen.

Gruß Jens
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#14
Hallo!


Ich hatte auch früher den 125iger und bin (fast) das ganze Jahr ca. 10km (eine Strecke ) zur Arbeit gefahren.
Das geschilderte Problem hatte ich nicht. Um die Batterie in so kurzer Zeit in die ewigen Jagdgründe zu schicken,
ist meiner Meinung nach möglicherweise von Beginn an eine permanente Tiefentladung verantwortlich.
Die Hilfskonstruktion mit zwei Batterien würde ich lassen.
Frage : Wenn du eine voll geladene Batterie anschließst und der Roller steht dann  ein oder zwei Tage (besser mehr) was passiert denn dann?
           Dreht der Anlasser kräftig durch, oder ist die Batterie wieder schlapp?
           Wenn ja haste irgendwo ein "Leck"
          Dreht der Anlasser jedoch kräftig durch, hat die Lichtmaschineneinheit wohl einen Knacks weg. Die Ladespannung reicht nicht aus, um die
          die entnommene Strommenge vollständig zurück zu laden.
Konsequenz bei beiden Möglichkeiten:
Zügiger kapazitätsverlust. Externes Nachladen. Spielchen beginnt von vorn.
Das hält keine Batterie lange aus.
Wenn Du keinen kompetenten Freundlichen hast, müsste auch der Mann vom B.... dienst o.ä. sagen können wo das Problem liegt.

Viele Grüße

Axel
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#15
Hallo Axel:

zu deiner Frage :
>>
Frage : Wenn du eine voll geladene Batterie anschließst und der Roller steht dann  ein oder zwei Tage (besser mehr) was passiert denn dann? Dreht der Anlasser kräftig durch, oder ist die Batterie wieder schlapp?
Wenn ja haste irgendwo ein "Leck"
Dreht der Anlasser jedoch kräftig durch, hat die Lichtmaschineneinheit wohl einen Knacks weg. Die Ladespannung reicht nicht aus, um die die entnommene Strommenge vollständig zurück zu laden.<<

Antworte ich so:
Eine frisch geladene Batterie ist nach bereits 1 Tag so platt, dass der Anlasser nur noch schwach zuckt,aber nicht mehr ordentlich durchdreht.
Wird aber mit der selben Batterie direkt nach Einbau gestartet klappt es problemlos.
Anzumerken ist dass die Gelbatterie die ist die schnell wieder leer ist.... 
Daher hatte ich zunächst auch auf ein Leck getippt.
Allerdings fließen gerade mal 0,002 A = 2 mA Strom aus der Batterie zum Roller (vermutlich Uhr im Tacho) wenn der Zündschlüssel gezogen ist, das ist dann doch wohl noch kein Leck...
Daher vermute ich, die an sich noch recht neue (ca. 1 Jahr alt)  Gel-Batterie ist schon wieder Schrott.

Vielleicht muss ich nach Erhalt einer neuen Batterie behutsamer laden es gibt da 3 Stufen bei dem Tronic T4X
1) Mottorrad
2) Auto
3) * Intensiv-Ladung

Werde mal nicht über Stufe 1 gehen sobald die neunen Batterien da sind.

Was die LiMa angeht, evtl ist die ja auch angeknackst.. liefert bei mir max. 13.8 V, und nicht 14,4 wie bei Jens gelesen.. oder die Schutzdiode (falls das so ist wie beim Auto) der LiMa ist evtl hin..?

Was spricht eigentlich konkret gegen die Idee 2 Batterien parallel anzuschließen (=22 Ah) ?

Gruß und Dank,
Armin
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#16
Hallo Armin!

Wenn Du der Schnelligkeit wegen mit der "Auto" Einstellung bzw. "Intensiv" lädst, ist die Batterie Nullkommanix kaputt und eine Tiefentladung als Sahnehäubchen reicht schon um die Batterie in die éwigen Jagdgründe zu schicken.
Die "Motorrad" Einstellung liegt meist bei 0,8A Ladestrom und ist das Maximum  (1/20 bzw. 1/10 im Bezug auf die Nennkapazität Deiner Batterie )wenn Dir am Kraftspender etwas liegt.
Wenn eine "frische" Batterie den Anlasser kräftig drehen läßt und am folgenden Tag der nur noch röchelt, muss doch der Saft irgendwo bleiben. Der verdunstet doch nicht. Hoffentlich haste Deine Batterien nicht schon gleich zu Beginn ruiniert.
Die neue(n) Batterien gaaaanz langsam laden. (s.o.)
Einbauen und starten. Am folgenden Tag wieder probieren. Wenn erneut die Batterie schlapp gemacht hat, ab zum Händler oder besagtem B... dienst (o.ä.) Die sollten den Fehler rasch finden
Bzgl. 2 Batterien: Natürlich kannste zwei einbauen. Aber wenn Dein Auto plötzlich aus unbekannten Gründen das Doppelte verbraucht, bauste ja auch nicht einen zweiten Tank ein, sondern machst Dich auf die Suche nach dem Grund für das Problem.
Übrigens: Der Verbrauch für den Startvorgang wird oft überschätzt: Nehmen wir an, dass der Anlasser hätte eine Leistungsaufnahme von 500W und derselbige dreht 3s (42A x 3s : 3600s) = 0,04 Ah
Selbst wenn man unterstellt das der Wert im Winter höher liegt, steckt das eine Batterie (11Ah)in gutem Ladungszustand locker weg.
Die von Dir als Intensivladung bezeichnete Ladestufe ist eigentlich nur gedacht, daher das Schneekristallsymbol, mit etwas erhöhter Spannung zu laden um die niedrigen Temperaturen im Winter zu kompensieren.
Auch wenn diese elektronischen Ladegeräte nicht wie die alten Teile ohne Rücksicht auf Verluste die Ladestromstärke beibehalten, wird der Ladestrom von 3,6A erst gegen Ende des Ladevorganges deutlich abnehmen.
Solche Ladeströme sind Gift für Dein kleines Batteriechen!

Viele Grüße

Axel
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#17
Hallo Axel,

Danke für die vielen hilfreichen Hinweise!.

Ich be fürchte in der Tat dass ich bei der Erstladung der jeweils neuen Batterien stets mit der "Automobil" oder "*"-Variante meinen 11-14 Ah Batterien gleich so zugesetzt habe, dass deren Lebensdauer gerade mal noch für ca. 1 Jahr gereicht hat.....

Nun sind die 2 neune Gelbatterien /je 11 Ah) angekommen, diese waren bereits vorgeladen (zeigten 12,75 V an) ich habe sie gestern ohne weiteres Laden an den Roller parallel angeschlossen, und auch nochmals dann die Spannung gemessen: 12,65 V.
der 'Kriechstrom' lag weiterhin nur bei 2,1 mA.

Nach dem problemlosen Start des Rollers habe ich die Spannung im Leerlauf gemessen: 12,8 -12.9 V.

Nach ca. 14 h Ruhepause , und einer Nacht im Freien (ca. +8°C) am nächsten Morgen:
12.6 V. und problemloser Start des Rollers

Einen Arbeitsweg weiter (13 Km) mit Licht und Lenkerheizung habe ich nach Abschalten des Rollers die Spannung nochmals überprüft: Die Batterien lagen bei 13,1 Volt, wurden also scheinbar gut geladen auf der Strecke..

Bis jetzt ist also alles im Lot... mal schauen wie es nach 1 Woche aussieht.

bis denne Armin
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#18
Hallo zusammen,
anbei nun noch eine  -wohl- letzte Rückmeldung zu o. g. Thema:

Es scheint nun weiterhin alles wieder OK zu sein.
Der Roller startet immer sehr gut.
Nächte bei derzeit ca. 9°C verkraften die Batterien problemlos (wie es ja auch unbedingt sein sollte).
Auch eine Pause (Roller-nicht-Nutzung) von 39 h, hat dem Startvorgang keinen Abbruch gemacht. Die Spannung lag da immer noch bei 12,75 V vor dem Anwerfen des Anlassers.
Die Lichtmaschine kommt auch problemlos damit klar, beide parallel geschalteten 11 Ah Gelbatterien zu laden.


Das Problem der letzten Jahre, muss wohl wirklich ein falsches (zu stark & zu schnell) Aufladen der neu gekauften Batterien gewesen sein...und somit mein Fehler :-)
In der Anleitung des Ladegerätes steht auch dass bei Batteriespannungen < 7,5 V (z.B. ggf. nach der Winterpause) mit einer geregelten Pulsladung begonnen werden muss...das hatte ich auch nicht beachtet bislang.

So long,
Gruß und schönes WE,
Armin
Antworten
#19
...ich denke, man kann getrost davon ausgehen, daß das Material auch und gerade bei Batterien immer teurer und dabei schlechter wird, siehe:

http://www.krone.at/auto/acht-neue-autobatterien-vom-oeamtc-getestet-desastroeses-ergebnis-story-235547


der österr. Automobilclub ist da sehr hart beim Test, wird wohl bei ADAC auch ähnlich sein...
letzte Info: alle getesteten Modelle waren im Folgejahr bis zu doppelt so teuer bei gleichzeitigen starkem Absinken der Qualität....
Mahlzeit! An
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